Fitness

FIL Statement

Beim Krafttraining wird an sich relativ wenig Fett verbrannt, da Glykogen das bevorzugte Brennmaterial für anaerobes Training bildet. Da das Krafttraining auch kein cardiovaskulärer Sport ist, ergeben sich auch primär keine positiven Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem (HKS). Deshalb wird von vielen Bodybuildern das Cardiotraining elementar in den Trainingsplan mit aufgenommen. Durch Cardio lassen sich die überschüssigen Fettpolster verbrennen und die Muskulatur wird „freigelegt“. Des Weiteren ergeben sich durch das Cardiotraining zahlreiche positive Faktoren für das HKS.
Bevor man nun ein Cardioprogramm in seinen Plan mit aufnimmt, sollte man beachten, welche Ziele man dadurch verfolgt, denn letztendlich ist es ja entscheidend für die Trainingsplanung, ob man nun primär Fett verbrennen will, oder einfach nur seine Ausdauer verbessern möchte.

Wissenswertes

Die positiven Faktoren/Auswirkungen des Cardiotrainings auf den Organismus:

Herz:
-Verdickung des Herzmuskels
-Erhöhung des Schlagvolumens
-Erhöhung des Herzminutenvolumens (HMV)
-verbesserte O2-Aufnahme
-Senkung des Ruhepulses
-verbesserte Kapillarisierung
-Stabilisierung des Blutdrucks
-Vergrößerung der arterio-venösen O2-Differenz

Muskulaturstoffwechsel:
-erhöhte Anzahl an Mitochondrien
-verbesserte Leistungsfähigkeit der Enzyme in den Mitochondrien
-Erweiterung der Glykogenspeicher

Blut:
-Vermehrung von roten Blutkörperchen
-Vermehrung des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff)
-Zunahme des Blutplasmas
-Erweiterte Pufferkapazität bei Übersäuerung

Lunge/Atmung:
-Vertiefte Atmung
-Vergrößerung des Atemminutenvolumens (AMV)
-erhöhte Vitalkapazität

Nervensystem:
beruhigende Wirkung
Steigerung der parasympathischen Aktivität